Stadt Heidelberg: Gerald Dietz, Leiter der Geschäftsstelle Bahnstadt, geht in den Ruhestand
40 Jahre im Dienst / Bahnstadt-Entwicklung von An-fang an begleitet und gestaltet
Nach vier Jahrzehnten im Dienst der Heidelberger Stadtverwaltung hat sich Gerald Dietz, langjähriger Leiter der Geschäftsstelle Bahnstadt, Ende Januar 2026 in den Ruhestand verabschiedet. In seiner langjährigen Laufbahn hat er zahlreiche Verwaltungsprozesse gelenkt und geleitet, insbesondere die Entwicklung des 15. Heidelberger Stadtteils, der Bahnstadt.
„40 Jahre lang hat Gerald Dietz unsere Stadt ganz wesentlich geprägt, vor allem, als wir Anfang der 2000er Jahre die Chance erhielten, auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs die Bahnstadt zu entwickeln. Dass diese zu einem Zuhause für heute rund 6.300 Menschen werden konnte – daran hat Gerald Dietz‘ tatkräftiges Engagement, seine zielstrebige Koordination und sein großes Ansehen und Netzwerk innerhalb der Verwaltung einen entscheidenden Anteil“, sagt Oberbürgermeister Eckart Würzner.
Über Gerald Dietz
Seine 40-jährige Berufszeit bei der Stadt Heidelberg begann Gerald Dietz im Jahr 1986, zunächst im Personal- und Organisationsamt, danach im Jugendamt, wo er sich um benachteiligte Kinder und Jugendliche kümmerte. 1995 wechselte der Verwaltungsdienstmitarbeiter für den gehobenen nicht technischen Bereich, wie sich seine Ausbildung nannte, ins Amt für Liegenschaften und betreute große Projekte wie den Bau der Print-Media-Academy, des Glockengießerareals und die Umgestaltung des Alten Hallenbads.
Bahnstadt-Entwicklung seit 2009
Im Jahr 2009 begann sein größtes Projekt, das Gerald Dietz bis zum Ruhestand beschäftigte: der Bau des neuen Passivhaus-Stadtteils Bahnstadt. Der Leiter der damals neuen Stabsstelle Bahnstadt kümmerte sich mit seinem Team um die Steuerung und Koordination aller Baumaßnahmen, die im Zuge der Stadtteil-Entwicklung im Jahr 2009 starteten. Von der Schwetzinger Terrasse über das Spitze Eck bis zum Bauhaus, dem neuen Europaplatz und der Da-Vinci-Brücke – alle Bahnstadtprojekte liefen über seinen Tisch. Schon zuvor hatte er im Amt für Liegenschaften die Bahnstadt betreut und mit Kollegen die Verträge zum Kauf des ehemaligen Güterbahnhofs verhandelt.
„Gerald Dietz hat die Interessen der Bahnstadt immer mit sehr großer Leidenschaft vertreten. Das haben wir bis zum letzten Arbeitstag gespürt. Dafür sagen wir Ihnen, Herr Dietz, ein großes Dankeschön für Ihre Energie, Geduld und Beharrlichkeit bei diesem langjährigen Projekt“, sagt Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck.
Im Ruhestand widmet sich Gerald Dietz, der mit seiner Familie in Sandhausen lebt und drei erwachsene Kinder hat, seinen Ehrenämtern in der Kirche und Hobbys wie dem Wandern, Laufen und Radfahren. Die nächste Alpenüberquerung auf dem E-Bike hat der 65-Jährige gemeinsam mit Freunden bereits geplant.
Die Geschäftsstelle Bahnstadt bleibt bestehen. Sie wird künftig von Kerstin Maixner und Andreas Makeprange geführt, die dort schon bisher unter Leitung von Gerald Dietz gearbeitet haben.
