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Sanierung des östlichen Teils der ehemaligen Güterhallen abgeschlossen

Kita im Westteil eröffnet nach den Sommerferien

An der Ostseite der ehemaligen Güterhallen befindet sich ein Restaurant mit großer Glasfassade und Außenbereich. (Foto: Ross)
An der Ostseite der ehemaligen Güterhallen befindet sich ein Restaurant mit großer Glasfassade und Außenbereich. (Foto: Ross)

Mit dem östlichen Anbau ist die Sanierung eines weiteren Abschnitts der ehemaligen Güterhallen in der Bahnstadt abgeschlossen: In dem Gebäudeteil hat am 13. April 2016 ein neues Restaurant mit Terrasse und Biergarten eröffnet. „Die ehemaligen Güterhallen sind ein Schmuckstück. Ich freue mich, dass nun die gesamte Ostseite in neuem Glanz erstrahlt. Das Angebot für Besucher und Nachbarn aus der Bahnstadt wird dadurch weiter ergänzt“, sagt Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner.

Die Stadt Heidelberg saniert die einstigen Güterhallen des Heidelberger Güterbahnhofs seit Juli 2013 mit Kosten in Höhe von insgesamt rund 4,5 Millionen Euro. Für das neue Restaurant „NEO“ hat die Stadt die nötige Infrastruktur geschaffen, die Betreiber haben den Innenausbau vorgenommen. Das Investitionsvolumen für Interieur und Ausstattung beziffert die „Neo Gastronomie GmbH“ mit circa 600.000 Euro. Das Restaurant mit einer großen Glasfassade bietet im Inneren 104 Sitzplätze. Auf der Terrasse können 80 Menschen Platz nehmen, im Garten stehen nochmals bis zu 100 Sitzplätze zur Verfügung.
 
Mit der Sanierung der ehemaligen Güterhallen trägt die Stadt Heidelberg den Auflagen des Lärmschutzes für die Anwohnerinnen und Anwohner der Bahnstadt Rechnung. Zudem wurde die städtische Immobilie in punkto Wärmedämmung und Energieeffizienz auf den neuesten Stand gebracht. Die Betreiber der Halle 02 investierten als langjährige Pächter auch in die Veranstaltungsbereiche, den Backstage-Bereich und die Büroräume im früheren Zollamt. Die ehemaligen Güterhallen sind eingebettet in den Zollhofgarten, der als grünes Herz der Bahnstadt einen öffentlichen Raum für Einwohner und Beschäftigte in dem Stadtteil zu Austausch und Kommunikation, Freizeitgestaltung und Erholung bietet.

Neue Betreuungseinrichtung für insgesamt 80 Kinder

Zugleich machen auch die Arbeiten an der neuen Haus-im-Haus-Kita im westlichen Teil der ehemaligen Güterhallen große Fortschritte: Die Kindertageseinrichtung wird, verteilt auf vier Gruppen, insgesamt 80 Betreuungsplätze für Kinder ab drei Jahren bieten. Die Kita wird barrierefrei und somit für alle Kinder im Kontext der Inklusion zugänglich sein. Als Außenbereich wird die öffentliche Spielfläche vor den Güterhallen zur Verfügung stehen. Die Inbetriebnahme ist zum 1. September 2016 geplant. Die Einrichtung wird nach der städtischen Kita Schwetzinger Terrasse, der privaten Kita im Stadttor und dem Angebot an der Pfaffengrunder Terrasse bereits die vierte Betreuungseinrichtung in der Bahnstadt darstellen. Daneben sind unter anderem im Bildungs-, Betreuungs- und Bürgerhaus B³ sowie im Nahversorgungszentrum „Westarkaden“ weitere Kitas geplant.

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