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Der Durchbruch ist da: Agnesistraße bindet Bahnstadt an die Eppelheimer Straße an

Weitere Infrastruktur-Projekte nehmen Fahrt auf

Der Durchbruch ist da: Die neue Agnesistraße bindet die Bahnstadt an die Eppelheimer Straße an. (Foto: Rothe)

Mit gut 100 Metern Straße ist der Durchbruch an die Eppelheimer Straße geschafft: Die Fertigstellung der Agnesistraße stellt die erste neu geschaffene Anbindung der Heidelberger Bahnstadt an das städtische Straßennetz dar. Dadurch ist die Bahnstadt nun deutlich besser erreichbar und direkt an die Straßenbahnlinie 22 angebunden. Zudem erleichtert die neue Verbindung den Bewohnerinnen und Bewohnern der Bahnstadt den Zugang zu den Einkaufsmöglichkeiten in der Eppelheimer Straße und im Pfaffengrund.

Die Agnesistraße verbindet die Eppelheimer Straße auf Höhe des ehemaligen Eisenbahnersportplatzes mit dem Langen Anger. Am Mittwoch, 23. September 2015, eröffnete Erster Bürgermeister Bernd Stadel die neue Straße gemeinsam mit Gerald Dietz, dem Leiter der städtischen Geschäftsstelle Bahnstadt. In den Bau der Agnesistraße hat die Stadt insgesamt 716.000,- Euro investiert (davon Straßenbau 596.000,- Euro und Kanalbau 120.000,- Euro).
 
Die Baumaßnahmen in der Bahnstadt schreiten unvermindert voran. In den kommenden Wochen und Monaten nehmen mit folgenden Arbeiten weitere Projekte Fahrt auf oder werden abgeschlossen:

  • Weitere Verbindungsstraßen: Insgesamt werden die Hauptverkehrsachsen der Bahnstadt – Grüne Meile und Langer Anger – acht Verbindungsstraßen zur Eppelheimer Straße beziehungsweise zum Czernyring haben. Eine dieser Verbindungen zur Eppelheimer Straße, die Da-Vinci-Straße, ist ebenfalls bereits in Arbeit. Zu den Vorbereitungsarbeiten gehört beispielsweise der Abriss des ehemaligen Gebäudes der Firma Oswald in der Eppelheimer Straße 9–11. Weitere Abbruchmaßnahmen laufen zudem für eine Verbindungsstraße am künftigen Morata-Platz ganz im Westen der Bahnstadt auf Höhe des Fachmarktzentrums Bauhaus.
  • Grüne Meile und Straßenbahn: Die Rückbauarbeiten am künftigen Morata-Platz im Westen der Bahnstadt sind außerdem notwendig, um eine Stützwand zwischen der Agnesistraße und dem Morata-Platz herzustellen. Der Bau einer weiteren Stützwand zwischen Agnesistraße und Da-Vinci-Straße hat bereits am 21. September begonnen. Beide Stützwände dienen  zur Herstellung der Grünen Meile und zur Vorbereitung der Straßenbahntrasse. In diesem Zusammenhang ist es erforderlich, die Flächen vorab zu roden. Diese Arbeiten sind mit dem städtischen Amt für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie abgestimmt.  
  • Wasser und Fernwärme: Im Zuge des Stützwand-Baus werden auch Leitungen für Wasser und Fernwärme verlegt. Diese stellen später die Versorgung der sogenannten SE-Baufelder (Schul- und Bürgerzentrum am Gadamerplatz sowie der beiden westlichen Baufelder) und der Grundstücke an der Eppelheimer Straße sicher.
  • Noetherstraße: Voraussichtlich im Oktober wird die Nötherstraße entlang des kleine Straße am ökumenischen Kirchenladens „Halt“  fertiggestellt und somit an den Langen Anger angebunden sein.

Aufgrund der vielen Hoch- und Tiefbauarbeiten werden auch der Baustellenverkehr und gegebenenfalls die Lärm- und Staubentwicklung in der Bahnstadt wieder zunehmen. Die Stadt Heidelberg bittet die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis.

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