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Bahnstadt: generationsübergreifendes Wohnen im "Heidelberg Village"

Quartier mit ökologischem und gesellschaftlichem Modellcharakter geplant​

Entwurf des 'Heidelberg Village' (Grafik: Frey Architekten)

Begrünte Fassaden, Begegnungsräume für eine aktive Nachbarschaft, ein breitgefächertes Angebot moderner Service-, Pflege- und Betreuungsleistungen, nachhaltige Architektur: Das neue Bauprojekt „Heidelberg Village“ in der Bahnstadt wird Akzente setzen für generationsübergreifendes Wohnen. Für die Planung verantwortlich ist das Architekturbüro „Frey Architekten“ aus Freiburg in Zusammenarbeit mit der Entwicklungsgesellschaft Innovatio.

Innovativ in gesellschaftlicher und ökologischer Hinsicht

Unter dem Namen „Heidelberg Village – Living Community" entstehen ab 2015 inmitten der Bahnstadt auf einer Gesamtfläche von 15.000 Quadratmetern rund 170 Wohneinheiten und Gewerbe. Es soll einen ausgewogenen Wohnungsmix geben, vom Ein-Zimmer-Appartement bis zur großzügigen Stadtwohnung für Familien. Die Miet- und Eigentumswohnungen sollen schwellen- beziehungsweise barrierefrei zugänglich sein. Das Areal liegt westlich des Gadamerplatzes zwischen Langem Anger und Grüner Meile. Der Baubeginn ist im zweiten Quartal 2015 geplant.

Die Besonderheiten von „Heidelberg Village“:​

  • Gesellschaftlicher Modellcharakter: Professionelle Quartiermanager sollen die nachbarschaftlichen Aktivitäten dauerhaft organisieren und moderieren. Es soll zahlreiche Begegnungsräume geben wie ein Café, kleine Geschäftseinheiten, Spielplätze, Dachgärten und ein Quartiersforum als zentralem Treffpunkt.
  • Generationenübergreifendes Wohnen: Den unterschiedlichen Bedürfnissen von Familien, älteren Menschen oder Menschen mit Behinderung wird Rechnung getragen durch ein breites Angebot moderner Service-, Pflege- und Betreuungsleistungen. Es reicht von der Kita über eine Agentur für haushaltsnahe Dienstleistungen bis hin zu professionellen Betreuungs- und Pflegeangeboten.
  • Nachhaltige Architektur: Wie alle Gebäude in der Bahnstadt hat „Heidelberg Village“ Passivhausstandard – darüber hinaus wird sich das Projekt durch eine begrünte Doppel-Fassade optisch abheben. Geplant sind „vertikale Gärten“ als grüne Tore in den Eingangsbereichen der Gebäude sowie halböffentliche Dachgärten für ein ausgeglichenes Mikroklima.
  • Aussichtspavillon: Im höchsten der drei Gebäudeteile wird es in der obersten Etage einen Aussichtspavillon geben, von dem aus sich ein schöner Blick auf die Bahnstadt und die Umgebung bieten wird. Eine Begehung wird nach vorheriger Anmeldung bei der Stadt möglich sein.

Für Heidelberg passgenau​

Für die Wissenschaftsstadt Heidelberg ist das innovative Modellprojekt passgenau: Seit langem fördert die Stadt konsequent die soziale Vielfalt und verfolgt ökologische Ziele. Der neue Stadtteil Bahnstadt auf dem ehemaligen Rangier- und Güterbahnhof ist so konzipiert, dass eine lebendige Mischung aus Wohnen, Wissenschaft, Gewerbe und Kultur entsteht. Die Bahnstadt bietet attraktive und ökologisch durchdachte Immobilien, die eine hohe Lebensqualität für alle Generationen und Lebenssituationen ermöglichen. Es entsteht zudem ein hochwertiger Standort für Handels- und Dienstleistungsunternehmen in zukunftsgerechten Gebäuden – alle im Passivhausstandard.

Weitere Informationen

www.heidelberg-bahnstadt.de
 
www.freyarchitekten.com > Projekte >Heidelberg Village