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„halle02“ spendet über 1.500 EUR an Heidelberger Tafel

Erlöse der Maskenaktion helfen vor Ort

Mit der Einführung der Maskenpflicht in Baden-Württemberg nähten viele helfende Hände unter dem Motto „stay safe until we rave“ in einer 72-Stunden-Aktion der „halle02“ knapp 1.600 Masken. Um die Einnahmeausfälle durch die Betriebsschließung aufgrund der Corona-Pandemie ein wenig kompensieren zu können, verkaufte die „halle02“ diese Masken anschließend über den eigenen Webshop. Pro Mund-Nasen-Schutz floss dabei 1 Euro an eine karikative Einrichtung.

Zugunsten welcher Einrichtung die Spende gehen sollte, stellten die Geschäftsführer der „halle02“, Felix Grädler und Hannes Seibold, zur Abstimmung. Die Mehrheit der Käuferinnen und Käufer entschied sich für die Heidelberger Tafel. So übergaben die Geschäftsführer der „halle02“ am Mittwoch, 23. September 2020, über 1.500 Euro an die Vorsitzenden der Tafel, Manfred Heuser und Wolfgang Hagmann.

Über die Heidelberger Tafel

Das Konzept der Tafeln: Genießbare Lebensmittel vor der Tonne retten und damit Menschen helfen, die sie brauchen. Pro Jahr retten über 940 Tafeln rund 265.000 Tonnen Lebensmittel, die an über 1,6 Millionen Menschen weitergegeben werden.

Die Heidelberger Tafel unterstützt gegenwärtig etwa 500 Menschen. Als reine „Liefertafel“ verzichtet sie auf einen Tafelladen. Stattdessen holen ehrenamtliche Helferinnen und Helfer die überschüssigen Lebensmittel bei Supermärkten, Bäckereien und Marktständen ab und verteilen sie unmittelbar danach an die Abnehmer. Darunter fällt eine Reihe an karitativen Einrichtungen, wie zum Beispiel Kinderbetreuungsstätten, soziale Wohngemeinschaften und Anlaufstellen für Obdachlose. Mittlerweile erhalten vier Schulen, ein Kindergarten und eine Spielgruppe in den Stadtteilen Bergheim, Boxberg und Emmertsgrund Obst und Rohkost von der Tafel.