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Wasserbecken im Langen Anger: Fische sorgsam behandeln

In den Wasserbecken im Langen Anger leben die sogenannten Moderlieschen. Die 2,5 Zentimeter langen Fische sind nur bei genauem Hinschauen zu sehen. Sie benötigen keine Pflege, sondern leben wild wie in vielen anderen Gewässern auch. Die in den Wasserbecken lebenden Fische dürfen nicht mit Netzen oder Eimern aus dem Wasser geholt werden.

Die Moderlieschen wurden im Gewässer angesiedelt, um Schnaken- und Mückenlarven zu fressen. Sie vermehren sich gut. Damit verhindern sie, dass Stechmücken die Becken als Brutstätte nutzen. Sie sind die einzigen Fische, die die Stadt in die Becken gesetzt hat. Falls Bewohnerinnen und Bewohner andere Fische entdecken, sind diese entweder über natürliche Verbreitungsprozesse in den Kanal gelangt oder dort unerlaubterweise ausgesetzt worden. Das Landschafts- und Forstamt kontrolliert die Wassserbecken und ergreift bei Bedarf entsprechende Maßnahmen.

Ökologisch wertvolle Ausgleichsflächen

Die Wasserbecken am Langen Anger in der Bahnstadt sind ökologisch wertvolle Ausgleichsflächen, in denen Regenwasser gesammelt wird. Das entlastet die Kanalisation und schont die Umwelt. Die Stadt kontrolliert regelmäßig die Wasserqualität der Becken und beobachtet das Algen- und Müllaufkommen. Falls Handlungsbedarf besteht, werden Wasser und Becken gereinigt. Ein Berufsfischer kümmert sich dann um die zwischenzeitliche Unterbringung der Fische.

Das Baden ist in den Wasserbecken nicht erlaubt – darüber informieren auch Hinweisschilder vor Ort.