Startseite // Neuigkeiten // Aktuelles aus der Bahnstadt

Europaplatz: Vermarktung der Büro- und Gewerbeflächen schreitet voran

Fünf Gebäude entstehen am Europaplatz, der südlich des Hauptbahnhofs (Bildmitte) liegt. Im Bau befindet sich derzeit der östliche Teil, in dessen Gebäude am Czernyring (rechts) die Sparkasse Heidelberg mit ihrem Hauptsitz zieht. Gegenüber liegt das neue Konferenzzentrum (unten). Die grau markierten Flächen befinden sich noch in Planung. Visualisierung: Gustav Zech Stiftung Management GmbH

Die Rohbauarbeiten auf dem Europaplatz sind in vollem Gang. So stehen derzeit sieben Kräne für die laufenden Arbeiten bereit. Der höchste ist 85 Meter hoch und ist dort platziert, wo das Vier-Sterne-Superior-Hotel errichtet wird. Auf dem östlichen Teil des Baufeldes sind bereits zwei Untergeschosse zu sehen. Diese gehören zur neuen Tiefgarage, die unter anderem ein Fahrradparkhaus mit fast 1.900 Stellplätzen fassen soll. Vom Hauptbahnhof aus führt ab 2022 ein Übergang über die Bahngleise barrierefrei auf den Europaplatz.

Begonnen haben die Bauarbeiten im Oktober 2019. Das war der Startschuss für das vom Bauvolumen und den Baukosten weitaus größte Projekt der Bahnstadt. Rund um den Europaplatz sind insgesamt fünf Gebäude geplant. Dort soll ein lebendiges Quartier mit Büros und Privatwohnungen, Gastronomie und Einzelhandel entstehen. Einer der Mieter ist die Sparkasse Heidelberg, die mit ihrer neuen Hauptstelle einzieht. In einem Vier-Sterne-Superior-Hotel bietet die ATLANTIC Hotels Management GmbH etwa 310 Zimmer an. Die Nachfrage nach Büros und Gewerbeflächen am Europaplatz sei weiterhin gut, teilt die Gustav Zech Stiftung Management GmbH mit. Diese sei zuversichtlich, noch 2020 weitere Nutzer für die Quartiersentwicklung zu gewinnen.

Wohnen am Europaplatz: 105 Mietwohnungen werden gebaut

Auf einer Gesamtfläche von 8.000 Quadratmetern wird es 105 Mietwohnungen geben. Knapp 20 Prozent sollen als geförderte Wohnungen angeboten werden. Der Start für die Vermietung ist für das zweite Quartal 2022 geplant. 

Die Gustav Zech Stiftung Management GmbH entwickelte das Projekt nach Plänen des Büros Winking Froh Architekten und der POLA Landschaftsarchitekten aus Berlin. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 300 Millionen Euro. Die Stadt Heidelberg ist für eine Platzfläche von 6.600 Quadratmetern verantwortlich, die ein öffentlich genutzter Bereich ist.

Über eine Webcam können die Baufortschritte mitverfolgt werden.