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„halle02“ ruft zur Solidaritätsaktion auf

Corona-Krise: Veranstaltungshaus steht vor größter Herausforderung seiner Geschichte

Dachschaden, mehrfache Schließung, Sanierung, finanzielle Probleme - die „halle02“ blickt in ihrer mittlerweile 18-jährigen Geschichte auf einige turbulente Zeiten zurück. Doch die Corona-Krise stellt das Team nun vor die größte Herausforderung. Am Freitag, 13. März 2020, wurde der Betrieb im Zollhofgarten behördlich stillgelegt, um die Ausbreitung des Coronavirus zu unterbinden.

Festangestellte sind in Kurzarbeit, beim Sofort-Hilfe Förderprogramm des Landes hat man sich beworben, Verträge, die kurzfristig kündbar sind, sind gekündigt und mit der Stadt Heidelberg steht das Team in Verhandlungen wegen der Miete und Nebenkostenvorauszahlungen. Dennoch gibt es weiterhin Kosten im mittleren fünfstelligen Bereich für Versicherungen, Telefon und Internet, Beiträge bei Verbänden, Kosten für Softwarelizenzen, KFZ-Kosten und mehr. 

„Unsere Rücklagen können die laufenden Kosten nur noch für kurze Zeit decken. Und aufgeschobene Kosten kommen dann ja irgendwann mal wieder auf uns zu und müssen mit dann zusätzlich zu den laufenden Kosten abbezahlt werden. Völlig ohne Einnahmen ist das derzeit leider nicht zu stemmen“, heißt es in einer Pressemitteilung. 

Daher ruft die „halle02“ nun unter dem Motto „Eine Hand wäscht die andere“ zur Solidarität auf: Wer das Veranstaltungshaus unterstützen möchte, soll Tickets für abgesagte Konzerte behalten und auf die Erstattung verzichten. Zudem können Unterstützerinnen und Unterstützer ab sofort ein Ticket kaufen für eine noch nicht terminierte Party nach der Corona-Krise, die „SoliParty“, oder Fan-Artikel vom T-Shirt bis zur Mütze kaufen – unter: www.halle02.de/allefuerdiehalle.