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Auf das Pflaster und die Beschilderung kommt es an

Beim Parken entstehen immer wieder Missverständnisse.

In der Bahnstadt sollen weitere Parkschilder mit Richtungspfeil aufgestellt werden, die Parkplätze klar ausweisen. Foto: Stadt Heidelberg

In der Bahnstadt sind Parkstreifen in mehreren Straßen ausgewiesen. Das geschieht mit einem Pflasterwechsel sowie einer eindeutigen Verkehrsbeschilderung. Nur wenn beides vorliegt – also Pflasterwechsel und Beschilderung – darf die Fläche zum Parken genutzt werden. Ist eine Verkehrsfläche zwar anders gepflastert, trägt aber keine Beschilderung, darf dort nicht geparkt werden. Diese Flächen sind dann für Fußgänger bestimmt und Teil des Gehwegs. Am Fahrbahnrand darf auch nicht geparkt werden, wenn rechts ein Parkstreifen vorhanden ist. Das ist auch der Fall, wenn ein Parkstand durch Bäume ausgespart worden ist.

Grundsätzlich gilt: Das Parken ist nur am rechten Fahrbahnrand oder auf einem Seiten- beziehungsweise Parkstreifen möglich. Das gibt die Straßenverkehrsordnung vor (§ 12 Abs. 4). Auf anderen Verkehrsflächen, beispielsweise Geh- und Radwegen, ist das Parken nicht erlaubt.

Ob Fahrzeuge in der Bahnstadt richtig abgestellt sind, prüft der Gemeindevollzugsdienst. Dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind seit dem Jahresanfang verstärkt in der Bahnstadt unterwegs. Die Kontrollen sollen nun täglich stattfinden.

Falschparken an Einmündungen verhindern

Da es in der Bahnstadt immer wieder zu Missverständnissen kommt, werden dort nun nach und nach weitere Parkschilder mit Richtungspfeil aufgestellt. An allen Einmündungen von Seitenstraßen entlang des Langen Angers, zunächst zwischen Gadamerplatz und Speyerer Straße, werden außerdem Poller beziehungsweise Fahrradbügel errichtet. Diese sollen künftig das Falschparken an den Einmündungen verhindern. Das verbessert die Sicht und erhöht die Verkehrssicherheit. Poller und Fahrradbügel sollen nach und nach aufgestellt werden.