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Ehrenamtlich Engagierte mit der Bürgerplakette geehrt

Der Bahnstädter Dr. Norbert Rau wird für seinen Einsatz für das Gemeinwohl ausgezeichnet

Der Bahnstädter Dr. Norbert Rau wird für seinen Einsatz für das Gemeinwohl ausgezeichnet
Dr. Norbert Rau (rechts) erhält die Bürgerplakette von Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner, der unter anderem seinen Einsatz für den Stadtteilverein Bahnstadt würdigt. Bild: Grädler

Herausragendes bürgerschaftliches Engagement für ihre Mitmenschen und das Gemeinwohl – das zeichnet die Personen aus, die am Mittwoch, 20. November 2019, mit der Bürgerplakette der Stadt Heidelberg geehrt wurden. Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner überreichte die 27 Auszeichnungen bei einer Feierstunde im Großen Rathaussaal.

„Tag für Tag stellen Sie Ihre Mitmenschen in den Mittelpunkt: Sie engagieren sich für Erkrankte und Menschen mit Behinderungen. Sie setzen sich für Ihren Stadtteil und die vielen Vereine in unserer Stadt ein. Sie unterstützen Geflüchtete und andere bedürftige Menschen. Heute stehen Sie selbst im Mittelpunkt und erhalten durch die Auszeichnung mit der Bürgerplakette der Stadt Heidelberg die Aufmerksamkeit, die Ihnen gebührt. Im Namen der Stadt Heidelberg, des Gemeinderates und der gesamten Stadtgesellschaft möchte ich Ihnen meinen herzlichen Dank für Ihr außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement aussprechen“, sagte Oberbürgermeister Prof. Würzner.

Zu den Geehrten zählte auch Dr. Norbert Rau aus der Bahnstadt. Er hat 2012, zwei Jahre vor seinem Einzug in die Bahnstadt, zusammen mit 21 weiteren Bewohnern den Stadtteilverein Bahnstadt gegründet. „Meine Intention ist, die Entwicklung der Bahnstadt zu begleiten und damit unsere Lebensumgebung mitzugestalten, immer aus Bewohnersicht, die sich von der der Planer oft unterscheidet", erklärt Dr. Norbert Rau. Dazu gehört es, Ideen einzubringen, Vorschläge zu machen und vor Fehlentwicklungen zu warnen. „Dabei war fast alles - mit Ausnahme der Redaktion der bisher über 80 Ausgaben der Bahnstadt Info - Gemeinschaftsarbeit", betont das Gründungsmitglied und erinnert an Projekte wie den Erhalt der Halle 02, den lärmmindernde Ausbau des Tierheims (mit Spendenaktion), das Ringen um das Konferenzzentrum und den Erhalt der Sichtachse vom Bahnhof zur Bahnstadt. 

Mit der Bürgerplakette 2019 wurden außerdem in den Stadtteilen ausgezeichnet: Ludwig Hufnagel (Altstadt), Catherine Mechler-Dupouey (Altstadt), Peter Hagedorn (Bergheim), Dietrich Saalfrank (Boxberg), Prof. Dr. Eckhart Ribbeck (Emmertsgrund), Christel Burkhardt (Handschuhsheim), Bernhard Heck (Handschuhsheim), Gesine Saggau (Handschuhsheim), Monika Büßecker (Kirchheim), Harald Claas (Kirchheim), Monika Grädler (Kirchheim), Günter Lang (Neuenheim), Elfriede Wiest (Neuenheim), Doris Metzger (Pfaffengrund), Michael Kraft (Rohrbach), Konstantin Waldherr (Rohrbach), Karin Wandt (Rohrbach), Hans-Georg Werner (Schlierbach), Dr. Klaus-Uwe Baron (Südstadt), Eva-Maria Eberle (Weststadt), Christoph Kölmel-Stracke (Weststadt), Ute Neureuther (Wieblingen), Elfriede Maisch-Doss (Ziegelhausen).
 
Gesamtstädtisch wurden ausgezeichnet: Syana Davis, Petra Schuck und das Projekt „Heidelberg hilft“ (vertreten durch Ulrike Heß-Emmerich, Mario Lehmann und Eva-Maria Rössy).

Anerkennung bürgerschaftlichen Engagements

Die Stadt Heidelberg hat im Jahr 2001 mit der Bürgerplakette eine Ehrung geschaffen, um den Einsatz von engagierten Menschen für das Gemeinwesen in besonderer Weise anzuerkennen. Menschen, die sich durch ehrenamtlichen, persönlichen Einsatz für das Gemeinwohl verdient gemacht haben, können ausgezeichnet werden – unabhängig von ihrem Alter und von der Dauer des freiwilligen Engagements. Es können Einzelpersonen oder Gruppen geehrt werden. Seit 2013 werden maximal 27 Bürgerplaketten in einem Jahr verliehen – ein Großteil geht an engagierte Menschen aus den Stadtteilen, die übrigen Bürgerplaketten sind für gesamtstädtische Vorschläge reserviert.
 
Mitglieder der Stadtteilvereine, der Bezirksbeiräte, des Gemeinderats und der Stadtverwaltung schlagen jedes Jahr Personen vor. Heidelberger Bürgerinnen und Bürger können über diese Gremien ebenfalls Empfehlungen aussprechen. Der Gemeinderat entscheidet über die vorgeschlagenen Kandidaten.