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Bundesregierung berichtet über die Heidelberger Bahnstadt

„Bahnstadt bietet ideale Voraussetzungen für eine nachhaltige Stadtentwicklung“

Die deutsche Bundesregierung berichtet in einem aktuellen Artikel auf ihrer Internetseite www.bundesregierung.de über Heidelbergs Zukunftsstadtteil Bahnstadt. Unter der Überschrift „Vom Bahngelände zur Passivhaus-Siedlung“ wird die Bahnstadt als „Best-Practice-Beispiel“ für nachhaltige Städte und Gemeinden in Deutschland vorgestellt. Heidelbergs Umweltstadtteil wird dabei als Vorzeigeprojekt präsentiert, wie die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen („Sustainable Development Goals“) erfolgreich umgesetzt werden.

„Auf der Suche nach Bildungs- und Berufschancen sowie einer höheren Lebensqualität zieht es viele Menschen in die Städte. Doch wie können immer größer werdende Städte nachhaltig wachsen? Ein Projekt in Heidelberg zeigt beispielhaft, wie dies gelingen kann“, schreibt die Bundesregierung. Die Bahnstadt sei „beispielhaft für die gelungene Integration ökologischer, ökonomischer und sozialer Belange innerhalb der Städteentwicklung“. Der Stadtteil biete ideale Voraussetzungen für eine nachhaltige Entwicklung, heißt es weiter mit Verweis auf das abwechslungsreiche Angebot an Wohnungen sowie Arbeits- und Einkaufsmöglichkeiten. Außerdem setzten Kultur- und Bildungsangebote auf eine ressourcenschonende Infrastruktur.

Die Strom- und Wärmeversorgung des Stadtteils erfolgt vollständig durch ein Holzheizkraftwerk und Biogas-Blockheizkraftwerke. „Damit stellt Heidelberg-Bahnstadt den weltweit ersten Null-Emissionsstadtteil der Welt dar“, erläutert die Bundesregierung, die den Lebensstandard und Freizeitwert im Quartier herausstellt: „Attraktivität bietet die Bahnstadt vor allem für junge Menschen und Familien. Das Durchschnittsalter im Stadtteil liegt bei etwa 29 Jahren. Mehrere Kindergärten, Spielplätze und Grünanlagen sorgen gemeinsam mit vielfältigen Freizeitmöglichkeiten für eine hohe Lebensqualität. Kurze Wege im Quartier und in die Innenstadt werden durch das weit ausgebaute Radwegnetz und den Öffentlichen Personennahverkehr ermöglicht.“

Daneben zeichne sich die Bahnstadt auch als Forschungs- und Wissensquartier aus, heißt es mit Blick auf den Bahnstadt-Campus rund um die Büro- und Laborgebäude SkyLabs und SkyAngle, den Standort des Technologieparks Heidelberg und das Spitzencluster Forum Organische Elektronik.

Bahnstadt: Weltweites Vorbild für nachhaltigen Städtebau

Mit der Bahnstadt hat die Stadt Heidelberg ein Klimaschutzprojekt mit internationalem Vorbildcharakter auf den Weg gebracht: Für den gesamten Stadtteil gilt die Passivhaus-Bauweise als Standard. Die Wärmeversorgung erfolgt durch Fernwärme, die zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien erzeugt wird. Auf dem Areal entsteht ein funktionsgemischter Stadtteil mit Raum für Wohnen, Wissenschaft und Gewerbe. Rund 6.800 Menschen werden später in dem Gebiet leben, hinzu kommen bis zu 6.000 Arbeitsplätze – vor allem in Forschung und wissenschaftsbasierten Unternehmen. Mehr als 4.200 Menschen leben aktuell bereits in der Bahnstadt. Beim internationalen Wettbewerb „Passive House Award 2014“ wurde die Bahnstadt Passivhaus-Region des Jahres.
 

Zum Artikel der Bundesregierung