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Bahnstadt: Durchführungsvertrag zur Entwicklung des Quartiers am künftigen Europaplatz

Nächster Schritt zur Entwicklung des neuen Quartiers rund um den künftigen Europaplatz in der Bahnstadt: Der Heidelberger Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 14. Februar 2019 einstimmig dem Abschluss eines Durchführungsvertrages zugestimmt. Die Gustav Zech Stiftung verpflichtet sich damit zur Realisierung des geplanten Vorhabens in einer angemessenen Frist. Die Stiftung plant zwischen dem Hauptbahnhof und dem Czernyring ein markantes, elfgeschossiges Vier-Sterne-Plus-Konferenzhotel – direkt gegenüber dem neuen Konferenzzentrum – sowie vier Gebäude für Büros, Dienstleistungen, Geschäfte, Gastronomie und Wohnungen.

Mit dem Bau soll voraussichtlich im zweiten Quartal 2019 begonnen werden. Während der Bauphase wird der Querbahnsteig des Hauptbahnhofes für Fußgänger und Radfahrer über den Max-Planck-Ring weiterhin erreichbar bleiben. Die Fertigstellung der ersten Gebäude ist zur Jahresmitte 2021 vorgesehen. Mit dem ersten Gebäude soll auch ein Steg über den Max-Planck-Ring fertiggestellt werden: Er schafft eine Verbindung vom Querbahnsteig auf den neuen Europaplatz. So entsteht für die Zukunft ein barrierefreier Übergang vom Querbahnsteig über die Platzfläche zur Straßenbahnhaltestelle Hauptbahnhof Süd und zum neuen Konferenzzentrum.
 
Die Fertigstellung des Europaplatzes durch die Stadt Heidelberg ist im Anschluss an die Fertigstellung der Gebäude vorgesehen. Geplant ist ein „urbaner Schmuckplatz“ mit locker angeordneten Bäumen. Eine attraktive Erdgeschosszone mit Außengastronomie in den angrenzenden Gebäuden und Sitzgelegenheiten wird viel Aufenthaltsqualität schaffen. In einer Tiefgarage sind Stellplätze für Autos und Fahrräder vorgesehen. Radfahrer gelangen über eine Rampe vom Europaplatz in die Tiefgarage.