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Gemeinderat beschließt Bebauungsplan für westlichen Teil der Bahnstadt

Die Fortsetzung des urbanen Charakters mit Wohnungen und Gewerbe – das ist im westlichen Teil der Heidelberger Bahnstadt geplant. Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 22. November 2018 mit großer Mehrheit dem Entwurf des Bebauungsplans für die Bahnstadt-West zugestimmt. Dieser schafft die planungsrechtlichen Grundlagen für die Entwicklung des circa neun Hektar großen Areals westlich der Agnesistraße und südlich der Eppelheimer Straße – dem dritten Bauabschnitt der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme Bahnstadt. 

Die Promenade soll – entsprechend der bisherigen Gestaltung – zum westlichen Abschluss der Bahnstadt fortgeführt werden. Entlang der Promenade sind reine Wohngebäude vorgesehen. Auf den weiteren Flächen sind sowohl Mischnutzungen aus Wohnen und Gewerbe als auch reine Gewerbegebäude geplant. Das Eingangstor von Westen in die Bahnstadt sollen im Bereich der Straßenbahntrasse zwei markante, bis zu acht Stockwerke hohe Gebäude bilden. Die neue Straßenbahntrasse in diesem Bereich ist bereits seit Dezember 2017 in Betrieb, inklusive der Haltestelle Eppelheimer Terrasse. 

Im westlichen Teil der Bahnstadt entstehen mit der Eppelheimer Terrasse, dem Morataplatz und dem Spitzen Eck drei urbane, multifunktional nutzbare Plätze. In den angrenzenden Gebäuden sollen im Erdgeschoss Geschäfte und Dienstleistungsangebote für die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils entstehen. 

Mischnutzung aus Gewerbe und Wohnungen

Vorwiegend gewerbliche Nutzung, aber auch Wohnungen sind im Bereich südlich der Eppelheimer Straße zwischen Agnesistraße und Da-Vinci-Straße geplant. Hin zur Grünen Meile sollen Geschäfte in den Erdgeschosszonen für Belebung sorgen. Für das Areal hat der Gemeinderat in seiner Sitzung einstimmig die Aufstellung eines Bebauungsplans beschlossen. Im nächsten Schritt soll ein städtebauliches Konzept die Planungen konkretisieren.