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Städtebauliche Rahmenplanung Bahnstadt Architekturwettbewerb „Wohnen an der Promenade“ Architekturwettbewerb „Kindertagesstätte auf der Schwetzinger Terrasse Städtebaulicher Realisierungswettbewerb „Campus II Bahnstadt“
Städtebauliche Rahmenplanung Bahnstadt 20072001 führte die Stadt Heidelberg einen städtebaulichen Realisierungswettbewerb für die Konversionsfläche durch. Aus dem Wettbewerb ging das Büro Trojan + Trojan aus Darmstadt zusammen mit dem Büro Retzko, Topp + Partner (für den Bereich Verkehrsplanung) als erster Preisträger hervor. Der Wettbewerbsentwurf wurde Grundlage einer städtebaulichen Rahmenplanung, 2003 vom Gemeinderat beschlossen und in der Folge mehrfach fortgeschrieben.
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Architekturwettbewerb „Wohnen an der Promenade“
Das Büro Grüttner Architekten aus Soest setzte sich mit seinem Entwurf gegen 31 starke Konkurrenten durch und sicherte sich den ersten Preis. „Die Bahnstadt soll keine Vorstadt werden“, erläuterte Wettbewerbssieger Bernd Grüttner seinen Leitgedanken, „sondern eine Weiterentwicklung der Innenstadt.“
Die vorgeschlagene städtebauliche Struktur überzeugte die Jury „durch ihre einfache und klare Gliederung“. Das Konzept von Grüttner „ermöglicht zudem eine Vielzahl von attraktiven Haus- und Gebäudetypen und bietet Raum für unterschiedliche Wohnformen“.
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Aktuell Die Bauarbeiten auf dem Baufeld W6 zwischen „Promenade“, „Am Langen Anger“ und der „Schwetzinger Terrasse“ werden im Sommer 2010 begonnen und sollen Ende 2011 abgeschlossen sein. Neben dem Wettbewerbsgewinner Grüttner aus Soest sind auch drei Architekturbüros aus der Region beteiligt: Hübner + Erhard und Partner, Heidelberg, Jöllenbeck & Wolf, Wiesloch sowie Jürgen Mayer, Heidelberg.
Architektenwettbewerb „Kindertagesstätte auf der Schwetzinger Terrasse“
Sieger wurde das Büro Behnisch Architekten aus Stuttgart. Der Entwurf stammt von David Cook und Landschaftsarchitekt Andreas Peyker.
Das Preisgericht lobte den „sehr klaren Ansatz, die Kindertagesstätte als Solitär auf der öffentlichen Platzfläche zu zeigen“. Um die schneckenhafte Kinderinsel herum sind Wasserflächen angeordnet, südlich der Kita soll ein Kirschhain entstehen. Auch die Kombination von pädagogischem und energetischem Konzept überzeugte: Der Passivhausstandard verlangt eine kompakte Bauweise. David Cook erläutert, es solle aber „keine abgeschlossene, sondern eine freundliche Welt sein, mit Blickbezügen nach draußen, eine umweltfreundliche Kinderwelt“.
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Aktuell Mitte 2012, wenn die ersten Bewohner in die Bahnstadt ziehen, wird auch die Kita ihre Türen öffnen.
Städtebaulicher Realisierungswettbewerb „Campus Bahnstadt“
Der Siegerentwurf zeichnet sich laut Jury durch klare und gut umsetzbare städtebauliche Strukturen aus. Er schaffe ein attraktives Eingangstor zur Bahnstadt und insgesamt ein glaubwürdiges Zukunftsbild des Stadtteils, das die kreative Zielgruppe – internationale Wissenschaftler – bestens zum Arbeiten, Wohnen und Leben einlade. Mit seiner klaren Gliederung, großen Einfachheit und hohen Flexibilität des modularen Aufbaus sei der Entwurf im besten Sinne nachhaltig. Am sehr stimmigen Siegerentwurf, so der Jury-Vorsitzende Prof. Franz Pesch, überzeuge ihn auch die gelungene Vernetzung zwischen Bahnhof und Stadtteil, die Integration des Zollhofgartens und der Halle 02 und die sehr schöne Einbindung des Wasserturms.
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Aktuell Machleidt + Partner haben nun in Arbeitsgemeinschaft mit sinai Freiraumplanung und Mola Winkelmüller Architekten den Auftrag erhalten, auf Grundlage des Wettbewerbsergebnisses einen Masterplan für den Campus zu entwerfen. Der Masterplan dient der Koordination von Fachplanungen und als Diskussionsgrundlage für die Gespräche mit Investoren, Bauherren und Architekten. Neben den zu konkretisierenden städtebaulichen Aussagen soll ein Leitbild entwickelt werden, das dem Campus als zusammenhängendem Ensemble eine ablesbare Identität im Sinne einer Corporate Identity verleihen wird.
Die Ergebnisse werden Bestandteil der Fortschreibung der Rahmenplanung Heidelberg-Bahnstadt. |
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